Altbaufinanzierung

Einer Altbau­fi­nan­zie­rung müssen Sie sehr viel Aufmerk­sam­keit schen­ken.

Stel­len Sie sich vor, Sie finden einen sehr schö­nen Altbau, an rich­ti­ger Stel­le, aber es bedarf einer Reno­vie­rung und eini­ger Umbau­ten aus Alter­grün­den. Wie gehen Sie vor?

Sie haben sich über den Kauf­preis geei­nigt, Sie werden einen Archi­tek­ten oder einen Bauun­ter­neh­mer zu Rate ziehen und die Ände­rungs- und Reno­vie­rungs­wün­sche erar­bei­ten und einen Kosten­vor­anschlag erstel­len lassen. Um hier auf genau endgül­ti­ge Zahlen zu kommen, bedarf es eini­ger Gesprä­che und Termi­ne. Nach­dem Sie nun die weite­ren Kosten in etwa kennen, soll­ten Sie noch­mal mit dem Verkäu­fer verhan­deln, um even­tu­ell noch etwas am Kauf­preis zu verbes­sern.

Zunächst gelten für eine Altbau­fi­nan­zie­rung genau die glei­chen Regeln wie für eine Neubau­fi­nan­zie­rung. Auch hier ist eine genaue Kalku­la­ti­on der Gesamt­kos­ten erfor­der­lich. Aller­dings können Sie hier die staat­li­chen Förde­rungs­mög­lich­kei­ten mit einbe­zie­hen. Es handelt sich hier beson­ders um Maßnah­men zur umwelt­freund­li­chen und ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Haus­sa­nie­rung.

Die Geld­ge­ber achten bei der Kredit­ver­ga­be auf dies Förder­mit­tel und helfen bei der Bean­tra­gung mit den Zahlen des Archi­tek­ten oder Bauun­ter­neh­mers. Denn die Höhe der Förder­kre­di­te oder Betei­li­gun­gen rich­tet sich nach deren Kosten für die Sanie­rung oder Verbes­se­rung der Bauqua­li­tät.

Die Über­nah­me eines Altbau­pro­jek­tes kann Vortei­le, wie kurze Bauzeit oder sofor­ti­ge Einzugs­mög­lich­keit brin­gen. Es gibt aber auch genü­gend Fälle, in denen erst umfang­rei­che Sanie­run­gen notwen­dig sind. Unser Tipp: Also genau anse­hen, kalku­lie­ren und Vor- und Nach­tei­le abwä­gen.