Annuität

Annui­tät ist ein Begriff aus der Finanz- und Kredit­wirt­schaft

Aber schon in den frühe­ren Jahren wurde der Begriff „Annui­tät“ geprägt. Er wurde für Amts­pe­ri­oden und auch von der Geowirt­schaft für die Wahr­schein­lich­keit der Wieder­kehr von jähr­li­chen Natur­er­eig­nis­sen verwen­det.

In der Finanz- und Kredit­wirt­schaft wird der Begriff Annui­tät für den Betrag verwen­det, der für einen Kredit jähr­lich vom Darle­hens­neh­mer zu zahlen ist. In dem Betrag sind Zinsen und Tilgung enthal­ten. Ist der Kredit ein Bauspar- oder ein Hypo­the­ken­dar­le­hen, ergibt sich die Annui­tät aus der Gesamt­sum­me der jähr­lich geleis­te­ten Tilgungs­ra­ten und Zinsen. Zinsen und Tilgungs­ra­ten bilden die Annui­täts-Raten.

Dieses Darle­hen wird als Annui­tä­ten­dar­le­hen (Tilgungs­dar­le­hen oder Amor­ti­sa­ti­ons­dar­le­hen) bezeich­net. Es gehört zur meist verwen­de­ten Art von Kredi­ten in der Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Ein gleich­blei­ben­der Jahres­be­trag an Zinsen und Tilgung wird bis zur voll­stän­di­gen Bedie­nung des Kredi­tes gezahlt. Der Anteil an Zinsen verrin­gert sich prozen­tu­al in der Annui­täts-Rate, da mit der wach­sen­den Tilgung des Kredi­tes die Rest­schuld (Grund­la­ge für Zins­be­rech­nung) gerin­ger wird.