Baufinanzierung, Eigenkapital? ja oder nein!!!

Baufinanzierung, Eigenkapital? ja oder nein!!!

Immobilienerwerb, kein Risiko durch zu wenig Eigenkapitalanteil

Sie als Erwerber einer Immobilie benötigen meist einen Kredit oder eine Hypothek. Dises Geld wird in der Regel bei einer Bank beschafft. Bei dieser Kredit-Beschaffung gibt es sehr viel zu beachten. Unter Anderem geht es zunächst um die Gesamtkosten. Die nächste Frage ist dann wieviel Geld benötigen Sie. Dann kommt die Frage nach dem von Ihnen einzusetzenden Eigenkapital bei der Baufinanzierung. Hier geht es auch darum, Eigenkapital ja oder nein. Um kein Risiko eingehen zu müssen, sollten Sie eine genaue Kostenermittlung erstellen lassen und über Folgendes nachdenken:

In der Vergangenheit haben einige Banken Ihren Kunden je nach Situation bis zu 100%, ja bis zu 120% der Kaufpreissumme finanziert. Die Kreditkunden haben also kein Eigenkapital eingesetzt. Das ist auch ein Grund, warum heute noch einige Banken um diese Kredite wegen der zu hohen Belastung (Zins und Tilgung) kämpfen müssen. Einige Banken sind wegen diesen sogenannten faulen Krediten in den Konkurs gegangen oder haben mit staatlichen Mitteln Unterstützung erhalten müssen.

Auch wenn am Tage der Kreditvergabe der Kreditnehmer an Hand der Bonität die Belastung tragen konnte, hat sich doch schnell eine Kleinigkeit im Leben geändert und schon ist die Belastung nicht mehr tragbar.                                                                                                      Denken wir hier nur an die Situationen, die seitens des Kreditnehmers eintreten können:                                                                             Krankheiten, Verlust des Arbeitsplatzes, Trennung vom Partner, Zinsanpassungen seitens des Kreditgebers usw.

Experten empfehlen, wenn möglich keine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital, es ist einfach sehr riskant. Eine gesunde Finanzierung beinhaltet 20 bis 30% Eigenkapital. Entscheidend sind auch die Gesamtkosten, die durch die Beschaffung des Kredites und die Kosten, die in der Tilgungsfase entstehen. Selbst die Aufsichtsbehörden zB. die Finanzaufsicht Bafin sprechen von einer zukünftigen Gesetzesänderung bezüglich des Eigenkapitals.                                                                                                                                                                                                                     Hier ist ein Baufinanzierungsvergleich sehr von Vorteil: http://expressvergleich24.com/baufinanzierung-vergleich/

Eine Vollfinanzierung einer Immobilie oder des Eigenheims kann aber auch Vorteile haben.  Wenn Sie andere Sicherheiten nachweisen können. Dazu zählen: Geldrücklagen, Bausparverträge, die noch nicht zugeteilt, aber angespart sind, Sparbriefe oder Aktien, Fonds,andere Immobilien oder Immobilienfonds, oder Lebensversicherungen mit einem angesparten Rückkaufswert.

Die Vollfinanzierung ist ohne diese oben genannten Vorteile grundsätzlich nicht zu empfehlen, auch wenn es im Moment der Kreditvergabe machbar erscheint.

Vor- und Nachteile der 100% Finanzierung, also ohne Eigenkapital:

Die Vorteile sind, dass Eigenkapital bei der Baufinazierung nicht unbedingt notwendig ist, aber man schnellstens mit dem Erwerb oder dem Bau sofort beginnen kann. Das ist wichtig, wenn das schöne Grundstück, das  Haus oder die Wohnung kurzfristig sehr preiswert zu erwerben ist oder der Zinssatz besonders niedrig.

Die Nachteile sind, dass das Kreditvolumen dadurch anwächst und damit höhere Zinskosten entstehen. Außerdem verlängert sich die Dauer der Tilgungszeit, oder alternativ steigen die Raten. Außerdem  werden die Geldgeber einen höheren Zinssatz fordern, um das gestiegene Risiko auszugleichen zu können. Hier entstehen also weitere Kosten.

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