Bearbeitungsgebühr Kredit

Die Bear­bei­tungs­ge­bühr ist ein Teil der Kredit­ne­ben­kos­ten.

Bei einem Kredit oder auch einer Hypo­thek gibt es meist eine Reihe von Neben­kos­ten, die je nach Kredit­ge­ber im Vertag verein­bart werden oder eben verlangt werden. Eine oft von Banken verlang­te Kosten­art ist eine Bear­bei­tungs­ge­bühr. Sie ist eigent­lich eine Gebühr dafür, dass der Kredit­ge­ber sich entschie­den hat, einen Kredit zu geben. Diese Gebühr liegt zwischen 0,2 und 0,5 % der Kredit­sum­me und wird bei Abschluss des Vertra­ges fällig.

Die Kredit­ge­ber werben gerne mit dem Nomi­nal­zins­satz, was aber nicht rich­tig ist. Alle Kredit­ne­ben­kos­ten sind Bestand­teil des Kredits und somit Bestand­teil des Effek­tiv­zins­sat­zes. Da der Kredit­ge­ber grund­sätz­lich nicht nur den Nomi­nal­zins­satz, sondern auch seinen Effek­tiv­zins­satz ange­ben muss, können Sie hier sehr wohl das besse­re Ange­bot erken­nen. Im Kredit­ver­trag sind laut Gesetz­ge­ber alle diese Kosten genau aufzu­füh­ren. Bei einem Nicht­auf­füh­ren einer Neben­kos­ten­po­si­ti­on wird der Vertrag ungül­tig und damit nich­tig.