Buchgrundschuld

Die Buch­grund­schuld ist die geläu­fi­ge Form der Grund­schuld.

Dabei wird die Grund­schuld im Grund­buch vermerkt, was auch als Grund­schuld­ein­tra­gung bezeich­net wird. Diese nota­ri­el­le Urkun­de besagt, dass der Eigen­tü­mer eines Grund­stücks einer Belas­tung zustimmt, um einen bean­trag­ten Kredit absi­chern zu lassen. Geld­ge­ber, also Banken oder ande­re Insti­tu­te wollen sich auf diese Weise im Falle einer Zwangs­ver­stei­ge­rung absi­chern. Die Buch­grund­schuld muss in das örtli­che Grund­buch einge­tra­gen werden, was als Regis­ter die Rechts­ver­hält­nis­se eines Grund­stücks allen ande­ren Menschen, also der Öffent­lich­keit, darlegt.

Dieser Eintrag gibt auch Auskunft über Belas­tun­gen, die auf dem Grund­stück liegen und weist den recht­mä­ßi­gen Eigen­tü­mer aus. Die Buch­grund­schuld, die in diesem Regis­ter aufge­führt ist, kann auf Antrag von jedem einge­se­hen werden, der ein berech­tig­tes Inter­es­se an Urkun­den hat, die sich auf Grund­buch­ein­tra­gun­gen bezie­hen.

Die Buch­grund­schuld wird heute verstärkt auf ein elek­tro­ni­sches Verfah­ren umge­stellt und ermög­licht durch dieses papier­lo­se Verfah­ren ein mühe­lo­ses Einse­hen und Über­prü­fen der Eintra­gun­gen. Behör­den wie auch Nota­re haben so die Möglich­keit, spezi­el­le Daten­ein­trä­ge aus der Ferne abzu­ru­fen.