Immobilienfinanzierung bei Vermietung als Altersversorgung

Eine vermietete Immobilie als Geldanlage. Teil 3

Die Immobilienfinanzierung bei Vermietung als Altersversorgung.

Eine Immobilie zu erwerben, um diese als Geldanlage zu vermieten ist dem Grunde nach eine gute Investition. Jedoch sollte man, wenn möglich seinen Steuerberater konsultieren. Ob diese Investition zu einem Erfolg wird, hängt unter anderem sehr von den damit verbundenen Steuervorteilen und einer guten angepassten Immobilienfinanzierung ab.

Eine vermietete Immobilie ist ein kleiner Gewerbebetrieb.

Eine vermietete Immobilie erwirtschaftet dem Eigentümer Mieteinnahmen, die  zu versteuernde Einnahmen bedeuten und zu dem normalen Einkommen hinzugerechnet werden. Gleichzeitig entstehen aber auch Ausgaben, also Kosten. Zu denen gehören auch die Kosten für eine Immobilienfinanzierung. Die Annuität, also die Zins- und Tilgungsraten sind Kosten, von denen die Zinsen mit den Einnahmen verrechnet werden können. Die Tilgungen sind nicht steuerlich zu berücksichtigen, weil damit ja die eigene Immobilie bezahlt wird. Andere Kosten können sein: Notar und Grundbuchkosten soweit sie mit der Beschaffung einer Baufinanzierung zu tun haben, Versicherungen, dringend nötige Reparaturen, Abschreibung des Immobilienwertes usw.

Ein Teil der Immobilienfinanzierung bei Vermietung ist die steuerliche Beteiligung.

Bei einer Immobilienfinanzierung für eine  selbstgenutzte Immobilie wird jeder Kreditnehmer so viel als möglich Eigenkapital einsetzen, so wenig Kredit als möglich aufnehmen und so schnell als möglich seinen Kredit tilgen.  Bei einer vermieteten Immobilie sind die Zinsen steuerlich abzugsfähig. Sobald die Zinsen abzugsfähig sind, wird in der Regel genau das Gegenteil erwünscht. Also, soll die Zinslast möglichst hoch sein und lange bleiben. Endziel ist meist der Rentenbeginn.

Hier wird es ernst bei der Immobilienfinanzierung bei Vermietung als Altersversorgung. Man sollte nun die Mieteinnahmen ermitteln und die monatliche Belastung berechnen. Der Standort, die Vermietbarkeit und der Zustand der Immobilie sind ganz entscheidend für die richtige und langfristige Finanzierung. Auch ist die Laufzeit abhängig von der Berufszeit, also der Zeit des Steueraufkommens. Alle diese Punkte müssen bei einer „gesunden“ Immobilienfinanzierung bei Vermietung als Altersversorgung und eben diesem Erwerb berücksichtigt werden.

Zahlt der Mieter die Immobilienfinanzierung?

Darauf sollten Sie sich in keinem Fall verlassen. Mietausfall und auch Mietkürzungen können zu eigenen Belastungen führen, auch wenn dieser Mietausfall steuerlich berücksichtigt werden kann. Bitte nicht nur auf die Steuervorteile achten. Sie sollten im Notfall in der Lage sein, eine Zeitlang die monatlichen Raten bezahlen zu können.

Die monatliche Rate.

Sie hängt in erster Instanz von Ihrem Einkommen und Ihrem Eigenkapital ab. Zunächst sollte man eine Finanzierung so hoch, wie möglich ohne Eigenkapital rechnen, und an Hand der Einkommenszahlen die Steuer mit einbeziehen. Dann die Berechnungen soweit anpassen, dass für alle Seiten, einschließlich der Nettomieteinnahmen eine Belastung tragbar ist.

Sie sehen, um eine Immobilienfinanzierung bei Vermietung zufriedenstellend zu erarbeiten, bedarf es einer guten Beratung und Ermittlung aller Fakten. Es geht nicht ohne Steuerberater und natürlich nicht ohne einen guten Bankberater. Suchen Sie zunächst über ein Vergleichsportal  http://expressvergleich24.com eine Bank mit guten Konditionen und dann den guten Berater.

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