Effektivzins

Der Effek­tiv­zins oder auch und genau­er genannt der effek­ti­ve Jahres­zins­satz gibt Auskunft darüber, was ein Kredit, bezo­gen auf ein Jahr, kostet.

Geld­ge­ber, wie Banken, Kredit­ge­ber und auch priva­te Geld­ge­ber werben gerne mit nied­ri­gen Zinsen. Dieser so genann­te nied­ri­ge Zins­satz ist ein Nomi­nal­zins­satz, der aber nur ein Teil­fak­tor der Gesamt­kos­ten für den Kredit bedeu­tet. Die tatsäch­li­chen Gesamt­kos­ten eines Kredi­tes setzen sich aber aus mehre­ren Fakto­ren zusam­men.

Zu diesen Fakto­ren gehö­ren: der Nomi­nal­zins­satz, das Disagio, die Tilgung und die Dauer der Zins­fest­schrei­bung. Das Disagio bestimmt den Auszah­lungs­kurs eines Kredits. Wenn der Zins­satz nicht bis zum Ende der Kredit­lauf­zeit fest­ge­schrie­ben ist, spricht man von einem anfäng­li­chen effek­ti­ven Jahres­zins. Im Bürger­li­chen Gesetz­buch im § 492 Absatz 1 ist die Verpflich­tung fest­ge­schrie­ben, den effek­ti­ven Jahres­zins im Vertrag anzu­ge­ben.