Finanzielle Belastbarkeit

Die finan­zi­el­le Belast­bar­keit wird oft über­schätzt.

Schon in meinem Ratge­ber­ar­ti­kel: „Gefah­ren durch Kredit­ge­schäft vermei­den“ habe ich darauf hinge­wie­sen, dass Sie unbe­dingt auf die laufen­den Gesamt­be­las­tun­gen achte soll­ten. Lassen Sie sich nicht durch den Traum vom Eigen­heim verlei­ten, an die Gren­zen Ihrer Belast­bar­keit zu gehen. Die güns­ti­gen Zinsen tun ihr Teil noch dazu, den Kredit­an­teil nach oben zu schrau­ben.

Mein Tipp: Stel­len Sie an Hand Ihrer Konto­aus­zü­ge für die letzten24 Mona­te alle Einnah­men und Ausga­ben gegen­über. Nun können Sie von den Ausga­ben die aktu­el­le Netto­mie­te abzie­hen. Sind in den Ausga­ben Anspar­ra­ten für Eigen­ka­pi­tal, Bauspar­ver­trä­ge usw. enthal­ten, so können Sie diese auch abzie­hen, da Sie diese ja dann nicht mehr weiter benö­ti­gen.

Der nun sich erge­ben­de Über­schuss muss reichen, die zukünf­ti­gen Kredit­ra­ten zu bedie­nen. Hinzu kommen noch die Bewirt­schaf­tungs­kos­ten. Diese bestehen aus Rück­la­gen für Instand­hal­tung und laufen­der Bewirt­schaf­tung. Für diese Kosten soll­ten Sie 3 bis 4 Euro pro Quadrat­me­ter Wohn­flä­che kalku­lie­ren.

Sie können auch, wenn Sie das kosten­lo­se E-Book: Baufinanzierung/Immobilienkredit herun­ter­la­den den darin enthal­te­nen Budget­rech­ner verwen­den, um ganz genau Ihre Belast­bar­keit zu ermit­teln.