Finanzierungsplan

Der Finan­zie­rungs­plan stellt das Konzept einer Baufi­nan­zie­rung dar.

Die drei Grund­ele­men­te des Finan­zie­rungs­plans sind Gesamt­kos­ten, Eigen­mit­tel und Kredit­be­darf. Diese soll­ten bei der Aufstel­lung des Finan­zie­rungs­plans realis­tisch einge­schätzt und zusam­men­ge­tra­gen werden. Der Vergleich der einzel­nen Elemen­te einer Finan­zie­rung mit den Aufwen­dun­gen bringt dem Immo­bi­li­en­käu­fer / Bauher­ren Klar­heit darüber, mit welchen monat­li­chen Belas­tun­gen er für die Dauer einer Kredit­fi­nan­zie­rung rech­nen muss.

Außer den Herstel­lungs­kos­ten und Erwerbs­kos­ten sind auch die Neben­kos­ten für Notar, Grund­buch, Steu­ern, Bauzeit­zin­sen, Geld­be­schaf­fungs­kos­ten und even­tu­ell Bereit­stel­lungs­zin­sen zu berück­sich­ti­gen. Auch soll­te eine Finan­zie­rungs­re­ser­ve für Unvor­her­ge­se­he­nes enthal­ten sein.

Berück­sich­ti­gen soll­te man auch, dass in der Kredit­rück­zah­lungs­zeit eine Zins­an­pas­sung nach oben oder auch nach unten entste­hen kann. Nach oben ist verbun­den mit einer höhe­ren monat­li­chen Belas­tung. Hier soll­te eine Reser­ve einge­plant werden.