Firmenkredit

Ein Firmen­kre­dit (auch Geschäfts­kre­dit oder Gewer­be­kre­dit genannt) ist eine Liqui­di­täts­be­schaf­fung auf Zeit.

Er wird dem Unter­neh­men durch einen Gläu­bi­ger, den Leis­tungs­über­eig­ner, gegen eine Entgelt­zah­lung gewährt. Er ist ausschließ­lich für Selbst­stän­di­ge und Unter­neh­men gedacht. Er ist auf die indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen dieser Ziel­grup­pe zuge­schnit­ten. Er unter­schei­det sich grund­sätz­lich von einem Kredit, der an priva­te Perso­nen verge­ben wird.

Will jemand eine Firma grün­den oder benö­tigt Kapi­tal für eine Inves­ti­ti­on für ein bestehen­des Unter­neh­men, so kann er sich mit einem Firmen­kre­dit helfen. Wie bei jedem ande­ren Kredit auch, muß der Kredit­neh­mer gegen­über dem Kredit­ge­ber seine wirt­schaft­li­chen Verhält­nis­se offen legen, in dem er Bilan­zen und Einkom­men­steu­er­erklä­run­gen vorle­gen muss. Für Exis­tenz­grün­der gilt außer­dem die Vorla­ge von Konzep­ten, um den wirt­schaft­li­chen Erfolg des neuen Unter­neh­mens nach­zu­wei­sen. Der Geld­ge­ber will in jedem Fall wissen, wie die Tilgungs­ver­pflich­tung bedient werden kann. Dazu bedarf es des Nach­wei­ses der wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit.