Grundpfandrecht

Unter einem Grund­pfand­recht versteht man das Pfand­recht an einem Grund­stück, das sich der Kredit­ge­ber als Sicher­heit für den einge­räum­ten Kredit im Grund­buch hat eintra­gen lassen.

Im drit­ten Buch des Bürger­li­chen Gesetz­bu­ches (BGB) ist das Grund­pfand­recht gere­gelt. Zum Grund­pfand­recht gehö­ren die Hypo­thek nach § 1113 BGB und die Grund­schuld nach § 1191 BGB sowie die Renten­schuld nach § 1199 BGB. Der Gläu­bi­ger kann bestimm­te Geld­be­trä­ge auch mittels der Zwangs­ver­stei­ge­rung nach § 1147 BGB zurück erstat­tet bekom­men.

Der Voll­zug eines Pfand­rechts darf erfol­gen, wenn eine Forde­rung fällig wird und diese so gesi­chert wird. Das Grund­pfand­recht ist ein gesi­cher­ter Anspruch an einer unbe­weg­li­chen Sache (Grund­stück). Ein Gläu­bi­ger darf mit Recht ein Grund­stück belas­ten (pfän­den), wenn der Kredit­neh­mer zahlungs­un­fä­hig ist.