Wissenswertes zum Hypothekendarlehen Teil 1

Was Sie über Hypo­the­ken­dar­le­hen wissen soll­ten.

Hypo­the­ken­dar­le­hen ist ein Darle­hen mit Grund­buch­ab­si­che­rung.

Der Begriff “Hypo­thek“ gehört zu dem Begriff “Darle­hen“. Die Hypo­thek ist die Absi­che­rung eines Kredits zu Guns­ten des Kredit­ge­bers und zwar in einem dem Kredit­neh­mer gehö­ri­gen Immo­bi­li­en­ei­gen­tum. Dies geschieht mit einem nota­ri­ell bestell­ten Eintrag in das Grund­buch der Immo­bi­lie.

Also, ein Hypo­the­ken­dar­le­hen ist ein Darle­hen, das über ein Grund­buch abge­si­chert ist und heißt auch deshalb ab und zu Grund­schuld­dar­le­hen. Für diese Darle­hen gibt es klare Geset­ze und Regeln, die sehr genau von den Kredit­ge­bern einge­hal­ten werden müssen. Auf diese Vorschrif­ten wollen wir hier im Einzel­nen nicht einge­hen. Die Infor­ma­tio­nen erfah­ren Sie im Hypo­the­ken­dar­le­hen Teil 2. Es gibt haupt­säch­lich Hypo­the­ken­ban­ken, die diese Kredi­te verge­ben. Aber auch alle ande­ren Kredit­ge­ber können einen Grund­buch­ein­trag zur Sicher­heit verlan­gen. Bei ca. 90% aller verge­be­nen Darle­hen findet eine Grund­schuld­ab­si­che­rung statt.

Für Hypo­the­ken­dar­le­hen sind Belei­hungs­be­din­gun­gen einzu­hal­ten.

Der Kredit­ge­ber prüft vor der Verga­be eines Kredits die Voraus­set­zun­gen des zu belei­hen­den oder des Objek­tes, in dessen Grund­buch die Absi­che­rung statt­fin­den soll. Dazu gehö­ren unter ande­rem die Ermitt­lung des Belei­hungs­wer­tes und die Eintra­gun­gen im Grund­buch. Der Belei­hungs­wert ist die Grund­la­ge für die Kredit­hö­he und die Eintra­gun­gen im Grund­buch sind zur Absi­che­rung des Kredit­ge­bers ganz wich­tig.

Der Kredit­ge­ber wird ein Gutach­ten erstel­len oder bei einem Gutach­ter in Auftrag geben. Bei einem Notar oder beim Grund­buch­amt wird die Bank einen Grund­buch­aus­zug bestel­len.

Das Gutach­ten ergibt einen zum heuti­gen Datum erziel­ba­ren Wert, wenn der Kredit­neh­mer seinen Zahlun­gen nicht nach­kommt und die Immo­bi­lie verkauft werden muss, um das bestehen­de Hypo­the­ken­dar­le­hen abzu­lö­sen. Da der heuti­ge Wert, je nach Markt­la­ge, nicht immer erzielt werden kann, wird der Kredit­ge­ber seine Belei­hungs­gren­ze auf ca. 70% bis ca. 80% fest­le­gen. Diese Gren­ze teilt der Kredit­ge­ber dann noch auf in Erst- und Zweit­hy­po­thek. Die Erst­hy­po­thek endet bei ca. 60% des Belei­hungs­wer­tes. Wenn Sie auch die Zweit­hy­po­thek benö­ti­gen, dann zahlen Sie dafür in der Regel einen höhe­ren Zins­satz und even­tu­ell auch eine höhe­re Tilgung. Die Zins- und Tilgungs­kon­di­tio­nen können Sie in meinem Vergleichs­por­tal ermit­teln.