Versteckte Baukosten

Teure Nach­fi­nan­zie­rung durch versteck­te Baukos­ten

Sie haben ein Grund­stück und lassen darauf als Bauherr ein Haus bauen. Der Archi­tekt oder Gene­ral­un­ter­neh­mer hat Ihnen einen schlüs­sel­fer­ti­gen Preis ange­bo­ten, den Sie akzep­tiert haben. Sie als Bauherr müssen nun, bevor Sie bei Banken oder Geld­ge­bern um einen Baukre­dit anfra­gen eine Kosten­er­mitt­lung machen. Aus der Kosten­er­mitt­lung und dem Einsatz Ihres Eigen­ka­pi­tals ergibt sich der Betrag, den Sie als Hypo­thek bean­tra­gen wollen.

Schlüs­sel­fer­tig heißt nun aber nicht, dass Sie nach Fertig­stel­lung einzie­hen können. Oft fehlt die Erschlie­ßung des Grund­stücks. Das beginnt mit der Einrich­tung der Baustel­le. Oft müssen Boden­gut­ach­ten erstellt werden. Alle Haus­an­schlüs­se kosten Gebüh­ren für Anschluss und Herstel­lungs­kos­ten. Auch die Außen­an­la­ge (Zugang, Einfrie­dung, Garten­ge­stal­tung usw.) muss erstellt werden. Der Baustrom kostet Ihr Geld. Auch die übli­chen Versi­che­run­gen als Bauherr, die sogar teil­wei­se Vorschrift sind, müssen Sie mit einkal­ku­lie­ren.

Bitte über­prü­fen Sie, oder lassen Sie von Bauher­ren- oder Eigen­tü­mer­ver­bän­den die Leis­tungs­be­schrei­bung prüfen. Oft sind schon in dieser Beschrei­bung Fehler zu erken­nen. Schau­en Sie sich auch vor Unter­zeich­nung eines Bauver­trags die Bauma­te­ria­li­en an und erklä­ren.

Wenn Sie das alles sehr ordent­lich kalku­liert haben, müssen Sie keine Nach­fi­nan­zie­rung befürch­ten.