Allgemeine Darlehensbedingung

Seit dem 01.01.2002 sind die gesetzlichen Grundlagen für eine Allgemeine Darlehensbedingung  in den Regelungen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im neuen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB §§ 305 ff.) enthalten. Das bis dahin geltendes AGB-Gesetz wurde hierdurch abgelöst.

Bei allen Kreditgebern liegt das Formblatt vor und ist Inhalt und Grundlage eines Darlehensvertrags. Diese Allgemeine Darlehensbedingung ist nicht das Blatt für die Kreditkonditionen, wie Zinshöhe und Tilgungsdauer. Es ist die Information über die Kreditbedingungen sowie der sonstigen rechtlichen Beziehungen zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer. Der Darlehensnehmer muß diese Darlehensbedingung unterzeichnen. Ohne die schriftliche Bestätigung durch den Kreditnehmer darf der Kreditgeber den Kredit nicht auszahlen.

Diese allgemeine Darlehensbedingung gilt für alle Kreditnehmer. Abweichungen und Sondervereinbarungen müssen extra schriftlich vereinbart werden. Die Pflichten und Rechte der beiden Vertragsparteien werden ausführlich erörtert. Es wird auch die Verfahrensweise bei einer eventuellen Vertragsverletzung /Vertragsstörung Vertragsverletzung festgelegt. Auch werden Zahlungsverzug und seine Folgen ebenso geregelt wie vorzeitige Rückzahlung oder Sondertilgungen.