Arbeitgeberdarlehen, Eigenkapitalersatz

Das Arbeitgeberdarlehen hilft dem Käufer oder Bauherrn einer Immobilie bei der Baufinanzierung. Dadurch, dass der Arbeitgeber nicht im Grundbuch als Kreditgeber erscheint, wird das Arbeitgeberdarlehen ein Teil des Eigenkapitals.

Diese Arbeitgeberdarlehen dürfen nur für den Erwerb von Wohneigentum verwendet werden. Der Arbeitgeber stellt das Darlehen in erster Linie dem Arbeitnehmer zur Verfügung, um ihm seine Motivation zu stärken. Natürlich wird der Arbeitnehmer dadurch auch motiviert, so schnell nicht den Arbeitsplatz aufzugeben.

Das Darlehen wird wie jeder andere Kreditvertrag behandelt, hat also die gleichen zivilrechtlichen Grundlagen. Im Vertrag werden Rückzahlungsmodalitäten, die Summe des Darlehens, die Verzinsung und die Kündigungsvoraussetzungen vereinbart. Wenn keine Verzinsung für den Kredit vereinbart wird, ist es ein zinsloses Darlehen. Die Rückzahlungen werden oft mit einem Teil des monatlichen Gehalts aufgerechnet.

Werden alle diese Vereinbarungen in schriftlicher Form getroffen, muss der Kreditbetrag als steuerpflichtiger Arbeitslohn gewertet werden. Wenn der Arbeitgeber für den Erwerb von Wohneigentum seinen Betriebsangehörigen Darlehen zu besonders günstigen Bedingungen anbietet, entstehen für den Arbeitnehmer oder Darlehensempfänger geldwerte Vorteile, die allerdings unter bestimmten Bedingungen versteuert werden müssen.