Auflassung

Eine Auflassung ist ein notarieller Vertrag, mit dem ein Grundstück oder eine Immobilie verkauft, verschenkt oder auf einen anderen übertragen wird. Bei Einblick in das Grundbuch der entsprechenden Immobilie muss zweifelsfrei geklärt werden können, wer Eigentümer ist und welche Belastungen auf dem Grundstück oder der Immobilie vorhanden sind. Der Gang zum Notar ist Pflicht, da nur über den Notar Änderungen stattfinden können. Auch werden dadurch unüberlegte Handlungen vermieden.

Der Gesetzgeber hat ganz bestimmte Hürden an die Übertragung von Grundstücken geknüpft, die nur durch Notare erledigt werden können. Es muss also ein Vertrag gefertigt werden und vor der Unterzeichnung muss der Notar diesen beiden Parteien vorlesen.

Erst mit der Unterzeichnung von beiden Parteien und der Eintragung im Grundbuch, also der Auflassung ist die Übertragung des Grundstücks auf den neuen Eigentümer erfolgt.

Insgesamt ist für eine Finanzierung der Auflassung, Auflassungsvormerkung sowie der Beurkundung des Kaufvertrags einschließlich aller Beratung bis zu 1,5 Prozent des Objektpreises als Notargebühr einzuplanen. Für den Eintrag ins Grundbuch wird die Notarurkunde über die Auflassung sowie eine Steuerunbedenklichkeitserklärung des zuständigen Finanzamtes verlangt. Damit fallen für die Eintragung beim Grundbuchamt weitere Gebühren in Höhe von 0,5 Prozent des Kaufbetrages an.