Darlehensvertrag

Ein Darlehensvertrag regelt die vertraglichen Einzelheiten der Vergabe eines Darlehens zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer.

Dieser Vertrag kann zwischen Bank und Darlehensnehmer oder privatem Darlehensgeber und -nehmer geschlossen werden. Er ist ein schuldrechtlicher Vertrag, der unbedingt schriftlich verfasst werden sollte.  Die rechtlichen Grundlagen hierfür sind unter anderem im § 488ff des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu finden. In diesem Zusammenhang muss man auch auf die Sittenwidrigkeit im Sinne des § 138 BGB verweisen.

Es gibt heute fertige Standardverträge, die man für den Abschluss verwenden kann. Folgende Punkte sollten immer im Vertrag vorhanden sein: die Angaben über die beiden Vertragspartner, die Darlehenssumme, das Angeben aller Kosten, der effektive Jahreszins und eine Vereinbarung über die Rückzahlung des Kredites. Natürlich darf Ort, Datum und Unterschrift beider Parteien nicht fehlen. Zum Schluss setzt man noch die salvatorische Klausel ein, so dass der Vertrag auch seine Gültigkeit behält, wenn einer der Punkte nicht gültig ist oder wird.